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Zur Übersetzbarkeit markierter Kohäsionsformen

Eine funktionale Studie zum Kontinuum von Spaltadverbialen und Spaltkonnektoren im Spanischen, Französischen und Deutschen

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Ursula Wienen

Strukturen mit einem Adverbial als abgespaltenem Element (fr. c‘est pour cela que; sp. es por eso que) gehören zum Grundbestand romanischer Syntax. Im Deutschen jedoch sind diese Konstruktionen seltener anzutreffen ( ? es ist deshalb, daß). Diese Asymmetrie begründet die Relevanz dieser Untersuchung für die linguistisch orientierte Translationswissenschaft. Zunächst wird die Vielfalt der betreffenden Strukturen im Französischen und Spanischen im Detail untersucht. Anhand der Analyse von Parallelkorpora werden zum ersten Mal Grade der Grammatikalisierung unterschieden, die von der adverbialen bis hin zur Konnektorfunktion reichen. In der sich anschließenden Übersetzungsanalyse werden die ermittelten Funktionen dieses Kontinuums im Zieltext auf ihre Wiedergabe geprüft und unter Berücksichtigung der Übersetzungsverfahren und der Fehlerquellen translationswissenschaftlich ausgewertet.
Aus dem Inhalt: Adverbiale in Spaltkonstruktionen als Kohäsionsmittel im Romanischen – Vom Spaltadverbial zum Spaltkonnektor: Adverbiale in Spaltkonstruktionen als Konnektoren – Sprachvergleich und Übersetzung: Forschungsüberblick unter besonderer Berücksichtigung der Satzspaltung – Spaltkonnektoren und Spaltadverbiale im Sprachvergleich: Parallelkorpusuntersuchung für die spanische und französische Sprache – Spaltkonnektoren und Spaltadverbiale in der Translation: Korpusuntersuchung für die Übersetzungsrichtungen Spanisch - Deutsch und Französisch - Deutsch.