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Die Behandlung negativer Kapitalkonten bei doppelstöckigen Personengesellschaften

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Stefan Paul

Der BFH hat mit Beschluss vom 18.12.2003 – IV B 201/03, BStBl II 2004, 231 entschieden, dass § 15a EStG im Rahmen mehrstufiger Personengesellschaften auf Ebene einer nachgeschalteten Kommanditgesellschaft anwendbar ist. Die Umsetzung wirft Einzelfragen in den Bereichen der Gewinnzurechnung, des Ansatzes und der Bewertung der Unterbeteiligung in der Bilanz der Obergesellschaft sowie der Bildung von Ergänzungsbilanzen im Rahmen doppelstöckiger Personengesellschaften auf. Der Autor kommt zu dem Ergebnis, dass eine stimmige Gesamtlösung durch eine Präzisierung der Spiegelbildmethode unter Ansatz innerbilanzieller Merkposten gefunden werden kann.
Aus dem Inhalt: Die Behandlung mehrstufiger Personengesellschaften im Steuerrecht – Zur allgemeinen Problematik der Behandlung negativer Kapitalkonten beschränkt haftender Gesellschafter im Einkommensteuerrecht – Zur besonderen Problematik der Behandlung negativer Kapitalkonten bei doppelstöckigen Personengesellschaften, insbesondere: Gewinn- und Verlustzurechnung im Rahmen doppelstöckiger Personengesellschaften, Ansatz der Unterbeteiligung in der Steuerbilanz der Obergesellschaft im Blickpunkt von § 15a EStG, Bildung von Ergänzungsbilanzen im Rahmen doppelstöckiger Personengesellschaften.