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Kündigungen und Kündigungsschutz im Franquismus

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Martin Klaus Römermann

Das Arbeitsrecht ist ein «junges» Rechtsgebiet und gilt daher als besonders ideologieanfällig. Die verschiedenen Entwicklungen und Änderungen des Arbeitsrechts spiegeln daher oftmals die wirtschaftlichen, politischen und sozialen Veränderungen in einem Land wider. Vor diesem Hintergrund dient diese Untersuchung dazu, anhand der Änderungen des Kündigungsschutzes in Rechtsprechung und Gesetz die verschiedenen Phasen der franquistischen Herrschaft in Spanien zu analysieren. Die Änderungen des Kündigungsschutzes lassen Rückschlüsse zu, wie das Franco-Regime mittels des Arbeitsrechts in verschiedenen Phasen seine Herrschaftsstellung zu festigen, auszubauen und zu verteidigen versuchte. Es zeigt sich, dass gesellschaftliche Entwicklungen durch Einwirkungen auf den Kündigungsschutz gesteuert und kontrolliert werden sollten.
Aus dem Inhalt: Von der Zweiten Republik (1931-1936) zur «Machtergreifung» Francos – «Machtergreifung» und Neuordnung des Staates – Machtetablierung und staatliche Autarkiepolitik in ihren Auswirkungen auf den Kündigungsschutz – Die Liberalisierung der Wirtschaft und ihre Auswirkungen auf den Kündigungsschutz.