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Kündigungen und Kündigungsschutz im Franquismus

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Martin Klaus Römermann

Das Arbeitsrecht ist ein «junges» Rechtsgebiet und gilt daher als besonders ideologieanfällig. Die verschiedenen Entwicklungen und Änderungen des Arbeitsrechts spiegeln daher oftmals die wirtschaftlichen, politischen und sozialen Veränderungen in einem Land wider. Vor diesem Hintergrund dient diese Untersuchung dazu, anhand der Änderungen des Kündigungsschutzes in Rechtsprechung und Gesetz die verschiedenen Phasen der franquistischen Herrschaft in Spanien zu analysieren. Die Änderungen des Kündigungsschutzes lassen Rückschlüsse zu, wie das Franco-Regime mittels des Arbeitsrechts in verschiedenen Phasen seine Herrschaftsstellung zu festigen, auszubauen und zu verteidigen versuchte. Es zeigt sich, dass gesellschaftliche Entwicklungen durch Einwirkungen auf den Kündigungsschutz gesteuert und kontrolliert werden sollten.
Der Autor: Martin Klaus Römermann, geboren 1975 in Essen; 1996 bis 2002 Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Würzburg, der Universidad de Salamanca (Spanien), der Universität Salzburg (Österreich) sowie an der Universität Frankfurt am Main; 2002 Referendarexamen; 2003 bis 2005 Referendariat in Frankfurt am Main 2005; Assessorexamen und Zulassung zur Rechtsanwaltschaft; seit 2005 Rechtsanwalt in Köln.