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Werte und Weltbilder

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Ingeborg Siggelkow

Werte sind in Individuen verankerte soziale Regeln oder Einstellungen gefühlsmäßiger und/oder rationaler Art, die sich zu Weltbildern ausweiten können, wie am Beispiel Gerhart Hauptmanns gezeigt werden kann und – auf nationaler Ebene – an der Beziehung zwischen Russen und Deutschen. Wertorientierungen werden deutlich in bürgerlicher Liebesehe, geschlechtsspezifischer Arbeitsteilung und Formen der Kriminalität sowie in Korruptions-Meldungen. Ehrbegriffe als Werte werden analysiert in verschiedenen Gesellschaften und an einem Stück Stoff, dem Kopftuch.
Aus dem Inhalt: Barbara Drinck: Das Instrument der Diskursanalyse als Methode in der Geschlechterforschung – Marie-Luise Schwarz-Schilling: Die bürgerliche Liebesehe – Waltraud Schade: Höhlen und Zeichen. Über die Anfänge zeitlichen, räumlichen und symbolischen Denkens – Ingeborg Siggelkow: Arbeit, Geschlecht, Moral. Über Zusammenhänge zwischen geschlechtsspezifischer Arbeitsteilung und Formen der Kriminalität – Jörg Sydow: Korruptions-Meldungen - ein fester Bestandteil der heutigen politischen Berichterstattung in Deutschland? Eine Analyse aus kultureller, medialer, politischer und technologischer Sicht – Christian Wipperfürth: Russen und Deutsche. Wert- und Perzeptionsdifferenzen und ihre Auswirkungen in den zweiseitigen Beziehungen – Ute Wermer: Religion ist Poesie. Gerhart Hauptmanns Weltanschauung – Marie-Luise Schwarz-Schilling: Weibliche Würde und weibliche Ehre in patriarchalen und demokratischen Gesellschaften – Volker Neumann: Das Kopftuch. Ein Stück Stoff mit Symbolkraft – Hartmut Salzwedel: Werte.