Show Less
Restricted access

Wilhelm Waiblinger und die bildende Kunst

Series:

Stefan Andressohn

Diese interdisziplinär angelegte Arbeit erschließt das Werk des zumindest literaturgeschichtlich wichtigen, aber kaum erforschten Autors Wilhelm Waiblinger vom Gesichtspunkt seiner intensiven Beschäftigung mit den bildenden Künsten aus und gelangt so zu den Umrissen eines Gesamtportraits. Der romantische Klassizist – oder klassizistische Romantiker – Wilhelm Waiblinger ist für die Kunstdiskurse der späten Goethezeit ein idealer Gewährsmann. In der Betrachtung von Kunstwerken enthüllen sich dem jungen Dichter symbolische Schnittpunkte, die zugleich auf eine mit dem Fluch der Epigonalität beladene Gegenwart und auf eine idealisierte Vergangenheit verweisen. Die in der Arbeit behandelten Aspekte reichen von der Philosophischen Ästhetik über die Auswüchse des Romtourismus bis zum Status des illustrierten Taschenbuchs auf dem literarischen Markt.
Aus dem Inhalt: Waiblingers Selbsterziehung zum Genie – Waiblingers Klassizismus – Waiblinger als Kunstkritiker – Der sentimentalische Dichter und die Kunst als Zugang zur Wirklichkeit – Wechselseitige Erhellung der Künste – Taschenbücher als intermediale Gattung.