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Insel und Fremdheit in Annette Pehnts Roman «Insel 34»

Eine motivgeschichtliche Deutung

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Ada Bieber

Annette Pehnt zählt zu den wichtigsten Autorinnen der Gegenwart. Schon mit ihrem Erstling Ich muß los konnte sie Kritik und Publikum für sich gewinnen. Mit einem Auszug aus ihrem Roman Insel 34 überzeugte sie 2002 in Klagenfurt. Sie erhielt den Preis der Jury. Bereits der Titel des Romans weist auf den zentralen Diskurs des Textes hin. «Insel» ist ein Reizwort, das in ganz unterschiedlichen (alltags)kulturellen Zusammenhängen vielfältige Assoziationen weckt, vor allem auch solche literarischer Art. Insel 34 knüpft an einen seit der Antike bestehenden, internationalen literarischen Diskurs an. Das Motiv «Insel» wird mit den Motiven «Fremdheit» und «Adoleszenz» in Verbindung gebracht. Von daher führt diese motivgeschichtliche Deutung des Romans zu einem erhellenden Textverständnis.
Aus dem Inhalt: Inselvorstellungen und Inselräume – Fremdheitsdiskurse – Inselerfahrungen im Roman Insel 34 – Fremdheitserfahrungen im Roman Insel 34.