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Innerstädtische Bildungsdisparitäten im Kontext des Grundschulübergangs

Eine sozialräumliche Analyse zur Entwicklung der Bildungsnachfrage an der Grundschulübergangsschwelle in Mannheim und Heidelberg (1980-2002)

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Thomas Hauf

Bildungsungleichheiten wurden in den vergangenen Jahren durch die PISA- und die IGLU-Studie in das öffentliche Bewusstsein zurückgerufen. Soziale und ethnische Bildungsdisparitäten standen im Mittelpunkt und wurden in einer (inter)nationalen Dimension transparent. Unter dem räumlichen Aspekt haben regionale bzw. lokale Dimensionen, wie beispielsweise innerstädtische Bildungsdisparitäten, bislang noch keine große Aufmerksamkeit erfahren, obwohl sich die Bildungsnachfrage im Schulwahlverhalten innerhalb einer Stadt sehr heterogen zeigt. Um das Ausmaß der innerstädtischen Bildungsdisparitäten und deren Entwicklung zu beleuchten, wurde das Schulwahlverhalten an der Grundschulübergangsschwelle in den beiden Stadtkreisen Mannheim und Heidelberg im Zeitraum 1980-2002 analysiert. Dabei lässt die Struktur der innerstädtischen Schülerströme interessante Rückschlüsse auf die Schulwahl zu.
Aus dem Inhalt: Regionale Bildungsforschung – Wahl der weiterführenden Schule in Klasse 4 – Innerstädtische Bildungsdisparitäten – Soziale und ethnische Disparitäten bei der Schulwahl – Innerstädtische Schülerströme – Quantitative Verflechtungen zwischen der Primar- und der Sekundarstufe.