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Die Literatur der italienischen Resistenza

Die literarische Verarbeitung des bewaffneten Widerstands in Italien

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Lea Steger

«Es gibt keine ‘Befreier’, nur Menschen, die sich befreien», schreibt Teresio Olivelli, als er 1944 im Partisanenblatt «Il ribelle» zum bewaffneten und moralischen Kampf aufrief. Dieser Satz kann als Leitmotiv für alle stehen, die, im Entschluss, selber Verantwortung zu übernehmen, an der Resistenza teilnahmen. Widerstandskämpfer aus allen politischen Lagern haben ihre Erlebnisse in unterschiedlichen literarischen Formen, von Tagebüchern über Erzählungen und Romane bis hin zur Partisanenpresse festgehalten. Die italienische Resistenza und die Vielschichtigkeit ihrer Exponenten kann nur durch die Gesamtheit dieser verschiedenen Werke repräsentiert werden. Ein Ausschnitt daraus sowie ein chronologischer Überblick der Publikationen von Kämpfern beider Seiten verdeutlichen die Aktualität des Themas.
Aus dem Inhalt: Literatur der italienischen Resistenza – Partisanenpresse – Erinnerungsliteratur – Partisanenerzählungen und -romane – Aufsätze – Publikationen bis 2005 – Positionen des christlichen und humanistischen Widerstands – Aktuelle literarisch-politische Auseinandersetzung mit der Resistenza – «Revisionismo storico».