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Ein Grundrecht auf Umweltschutz in Europa?

Eine rechtsdogmatische Einordnung des Art. 37 GRC

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Erika Elisabeth Orth

Die normative Konzeption des Umweltschutzes ist seit der United Nations Conference on the Human Environment (Stockholm, 1970) Gegenstand der internationalen und nationalen rechtswissenschaftlichen Diskussion. Mit der Schaffung der Charta der Grundrechte der Europäischen Union, in der der Umweltschutz nach kontroverser Debatte in Artikel 37 in objektiv-rechtlicher Diktion normiert wurde, stellte sich die Frage nach der rechtsdogmatischen Einordnung dieser neuen europäischen Umweltschutz-Gewährleistung. Diese Arbeit widmet sich dieser wissenschaftlich reizvollen Frage, welche vor dem Hintergrund der keinesfalls als beendet anzusehenden Diskussion über eine subjektiv- bzw. objektiv-rechtliche Konstitutionalisierung des Umweltschutzes und den jüngsten Verfassungsänderungen in einigen EU-Mitgliedstaaten eine hohe Aktualität aufweist. Auch angesichts des Umstandes, dass eine europäische Grundrechtsdogmatik bisher nur in Ansätzen entwickelt ist, schließt die Autorin eine Lücke in der Fachliteratur zum europäischen Umweltverfassungsrecht.
Aus dem Inhalt: Die Problematik eines Individualrechts auf Umweltschutz im Hinblick auf Art. 37 GRC – Die Konstitutionalisierung des Umweltschutzes in der Charta der Grundrechte der Europäischen Union – Analyse des Rechtscharakters und der materiellen und prozeduralen Gewährleistungsinhalte des Art. 37 GRC – Justiziabilität und rechtliches Potential des Art. 37 GRC.