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Die Domänenfrage in Thüringen

Über die vermögensrechtlichen Auseinandersetzungen mit den ehemaligen Landesherren in Thüringen nach dem Ersten Weltkrieg

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Ronald Hoffmann

Kennzeichen der Arbeit ist die Untersuchung der rechtlichen Entwicklung des Domänenwesens anhand einer Fülle neu erschlossener Primärquellen aus Archiven, wie sie bisher noch nicht vorgenommen wurde. Schwerpunkt der Darstellungen sind die Regelungen in den einzelnen thüringischen Staaten. Die Auseinandersetzungen und Rechtsstreitigkeiten über die Neuregelungen des Domänenbesitzes nach 1918 werden für jedes Land ausführlich untersucht. Das Vorgehen der ehemaligen Landesherren und die Vereinbarungen zeugen von großen Unterschieden auf geographisch engstem Raum. Ergebnis ist die Darstellung des Ablaufs des Domänenwesens in Thüringen und welche wirtschaftlichen und sozialhistorischen Hintergründe sie beeinflussten.
Aus dem Inhalt: Historische Entwicklung des Domänenwesens in Thüringen – Begriffe und umfangreiche Auswertung des Archivmaterials mit neu erschlossenen Rechtsquellen – Allgemeingeschichtlicher Überblick über die thüringischen Fürstenhäuser und die unterschiedlichen Regelungen bis zum 1. Weltkrieg – Darstellung der Auseinandersetzungen und Neuregelungen nach Ende der Monarchie – Streitigkeiten und Prozesse als Folge der Inflation – Erstmalige umfassende Analyse der thüringischen Domänenproblematik.