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Zweckadäquate Gewinnermittlungsregeln

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Silvia Hettich

Fragen der Gewinnermittlung und -darstellung werden vielfach und kontrovers diskutiert. Weil der Gewinn ein Konstrukt mit wünschenswerten Eigenschaften und damit zweckabhängig zu ermitteln ist, leitet die Arbeit aus den Zwecken Rechenschaft, Entscheidungsnützlichkeit, Ausschüttungsbemessung und Anreizsetzung Gewinnermittlungsregeln ab. Dazu werden erstmals konzeptionelle Ergebnisse aus der statischen und dynamischen Bilanztheorie mit modelltheoretischen und empirischen Befunden verbunden. Mängel und Inkonsistenzen bei der Gewinnermittlung und -darstellung nach IFRS verdeutlichen die Notwendigkeit einer Neugestaltung der Regelungen. Eine Änderung der Gewinn- und Verlustrechnung wird im Projekt performance reporting von IASB und FASB aufgegriffen. Neben einer Würdigung anhand der qualitativen Kriterien des Rahmenkonzeptes werden die Vorschläge auch im Lichte der aus den Zwecken abgeleiteten Regeln betrachtet. Da sich das Projekt derzeit im Diskussionsstadium befindet, erörtert die Untersuchung die Konsequenzen der verschiedenen Vorschläge. Eine Änderung der Gewinndarstellung vermag Mängel in der Gewinnermittlung jedoch allenfalls partiell zu beheben.
Aus dem Inhalt: Zwecke und Gewinnkonzepte – Ableitung zweckadäquater Gewinnermittlungsregeln für die Zwecke Rechenschaft, Entscheidungsnützlichkeit, Ausschüttungsbemessung und Anreizsetzung auf Basis konzeptioneller, modelltheoretischer und empirischer Ergebnisse – Gewinnermittlung und Gewinndarstellung bei IFRS – Darstellung und Würdigung des Projektes performance reporting von IASB und FASB.