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Die unmittelbare Drittwirkung der Grundfreiheiten

Zur Dogmatik des Adressatenkreises von Pflichten aus EG-Grundfreiheiten

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Philipp Förster

Mit dem Urteil Angonese unternahm der EuGH einen weiteren wesentlichen Schritt hin zur unmittelbaren Drittwirkung der Grundfreiheiten. Eine weitergehende Begründung für diesen Schritt blieb er allerdings schuldig. Die unmittelbare Drittwirkung der Grundfreiheiten mit einem dogmatischen Fundament zu versehen ist Gegenstand dieser Arbeit. Hierzu werden zunächst die vielfach erhobenen Bedenken gegenüber den der rechtlichen Möglichkeiten privatverpflichtender Grundfreiheiten ausgeräumt. Weiterhin wird aufgezeigt, dass eine unmittelbare Drittwirkung der zentralen Zielsetzung des Binnenmarktes dient. Zuletzt setzt sich die Arbeit mit einer denkbaren Ausgestaltung privatverpflichtender Grundfreiheiten auseinander.
Aus dem Inhalt: Unmittelbare Drittwirkung der Grundfreiheiten nach dem Urteil Angonese – Rechtliche Möglichkeit der unmittelbaren Drittwirkung – Erforderlichkeit privatverpflichtender Grundfreiheiten – Mögliche Ausgestaltung unmittelbar drittwirkender Grundfreiheiten in den nationalen Rechtsordnungen.