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Studien zur Geschichte des deutschen Kriegerdenkmals in Westfalen und Lippe

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Martin Bach

In fast allen Städten und Dörfern der Bundesrepublik gibt es Kriegerdenkmäler. Sie bezeugen Trauer um Kriegstote und ehren meist Kampf und Sterben für vaterländische Werte. Kriegergedenken ist vielfach auch religiös, wirkt belehrend. Seit den Befreiungskriegen wandelten sich Denkmalsgestalt und Sinnfindung des deutschen Soldatentodes. Bach untersucht die Entstehung deutscher Kriegermäler, Gestaltung, Aussagen zu Krieg und Tod, ihr Verhältnis zum erinnerten Ereignis. Westfalen, ehemals preussische Provinz, ist eine ausgewählte Region. Zuletzt zeigt auch eine Landkreis-Studie Gestalt und Ideen der Denkmäler nach zwei verlorenen Weltkriegen. Kriegermäler sind Quellen und Lehrsätze kollektiven Bewusstseins um die deutsche Kriegsgeschichte.
Aus dem Inhalt: Preussische Denktafeln in Kirchen 1813 - Landesmäler für Kriege um 1800 - Regiments- und kommunale Mäler der «Einigungskriege» 1864, -66, 1870-71 - Weltkriegsmäler, «Beratungsstellen für Kriegerehrung», vaterländische und religiöse Sinnfindung, himmlischer Trost - Mälerabriss für die Kriegs-Metallreserve - Kritische Kriegstotenmale?