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Der gesellschaftsrechtliche Kapitalschutz in Deutschland, England und Frankreich

Eine rechtsvergleichende Untersuchung zur Ermittlung gemeinsamer gesellschaftsrechtlicher Prinzipien

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Justus Jansen

In der Rechtswissenschaft spricht man gemeinhin von einem kontinentaleuropäischen Grundsatz der Kapitalerhaltung. Diese funktionale rechtsvergleichende Untersuchung zeigt, dass nicht nur im deutschen und französischen Gesellschaftsrecht, sondern auch im englischen Company Law, unabhängig vom Erfordernis eines Mindestkapitals, Regelungen zur Verwirklichung des Kapitalschutzes existieren. Analysiert wird der jeweilige Schutzstandard. Dabei werden unterschiedliche Rechtsinstrumente, wie zum Beispiel verdeckte Vermögensverlagerungen, Agio, gesetzliche Gewinnrücklage, Erwerb eigener Anteile und die Kapitalherabsetzung verglichen. Darauf aufbauend werden gesellschaftsrechtliche Prinzipien des Kapitalschutzes, die den einzelnen Rechtsordnungen gemeinsam sind, ermittelt und dargestellt.
Aus dem Inhalt: Kapital und Kapitalerhaltung im Rechtsvergleich – Gesellschaftskapital – Mindestkapital – Verbot der offenen Ausschüttung gebundenen Gesellschaftsvermögens – Verdeckte Vermögensverlagerungen – Gesetzliche Gewinnrücklage – Agio – Erwerb eigener Gesellschaftsanteile – Schwerer Verlust gebundenen Gesellschaftsvermögens – Kapitalherabsetzung.