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Gesellschaftskritik im anglophonen Gegenwartsroman Afrikas

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Christiane Degen

Die anglophonen Autoren Afrikas verstehen sich in ihrer Mehrzahl als engagierte Lehrer, Sprecher und Kritiker ihrer Gesellschaft. Die literarische Umsetzung dieses Anspruchs wird schwerpunktmässig anhand je eines west-, ost- und südafrikanischen Romans untersucht. Nach einer ersten Neubewertung afrikanischer Kultur und Tradition im literarischen Werk, einer folgenden kritischen Hinwendung zu Problemen der unmittelbaren Gegenwart, äussert sich das soziale Engagement der Autoren gegenwärtig in der Suche nach alternativen Gesellschaftsformen, wobei traditionellen, vorkolonialen Gesellschaftsstrukturen eine Vorbild- und Modellfunktion zukommt.
Aus dem Inhalt: Folgende Romane werden exemplarisch auf ihre gesellschaftspolitische Bedeutung untersucht: 1. Chinua Achebe, A Man of the People, London 1966 - 2. Ngugi wa Thiongo, Devil on the Cross, London 1982 - 3. Alex la Guma, Time of the Butcherbird, London 1979.