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Entstehung, Rechtsträgerschaft und Auflösung der juristischen Person

Dogmengeschichtliche Betrachtungen im Vorfeld des BGB-Vereinsrechts 1900

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Jörg Pohlmann

Thema der Arbeit sind Grundfragen zum Recht des Personenverbandes in ihrer dogmengeschichtlichen Entwicklung. Behandelt werden die Entstehung und die Auflösung der juristischen Person, insbesondere die Bedeutung der staatlichen Mitwirkung dabei, und die Rechtsfolgen für die Rechtsträgerschaft der juristischen Person. Diese Sachfragen werden im sogenannten wissenschaftlichen Recht (Pandektenrecht, deutsches Privatrecht und Naturrecht) und – darauf aufbauend – für die Privatrechtsgesetzgebung der deutschen Partikularstaaten bzw. des Deutschen Bundes ab 1750 untersucht; zeitlich schließt die Arbeit mit dem BGB 1900 ab. Die Arbeit zeigt die dogmengeschichtliche Entwicklung dieser Grundfragen auf und versucht, Entwicklungslinien aufzudecken. Mit in die Betrachtung einbezogen werden die Stellung des Personenverbandes im jeweiligen Rechtsakt und deren besondere Kennzeichen.
Aus dem Inhalt: Wissenschaftliches Recht (1750-1900): Pandektenrecht, deutsches Privatrecht, Naturrecht – Gesetzgebung: die Naturgesetzbücher: bayerisches Landrecht, preußisches Landrecht, französischer code civil, badisches Landrecht, österreichisches AGB – Gesetzgebung ab 1840-1866: bayerische, hessische und sächsische Privatrechtsentwürfe und sächsisches BGB – Gesetzgebung um 1870 auf Bundesebene, in Sachsen und Bayern – Reichseinheitliche Regelung: BGB 1900 mit Entwürfen.