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Das Theologumenon des «gekreuzigten Volkes» als Herausforderung für die gegenwärtige Soteriologie

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Markus Ebenhoch

Wie kann überhaupt vom christlichen Heil gesprochen werden, wenn die Mehrheit der Weltbevölkerung in Elend lebt? Welchen Stellenwert haben die Armen und Unterdrückten, die einen Großteil des Leides tragen? Der befreiungstheologische Entwurf vom «gekreuzigten Volk» ist ein authentischer Antwortversuch auf derlei Fragen aus lateinamerikanischer Perspektive und gleichzeitig eine Herausforderung für die gegenwärtige Soteriologie. Ende der 1970er-Jahre entwickelten der Erzbischof von San Salvador Oscar Romero und der salvadorianische Jesuit Ignacio Ellacuría das Theologumenon des «gekreuzigten Volkes». Dessen heilsgeschichtliche Paradigmen und ekklesiologische Konsequenzen stehen im Zentrum der Untersuchung, die auf einem theologisch-biographischen Ansatz basiert.
Aus dem Inhalt: Vorwort der Professorin für Fundamentaltheologie an der Universität Passau, Dr. Martha Zechmeister – Historische und theologiegeschichtliche Einbettung – Leben und Werk Oscar Romeros – Individuelle und kollektive Christusidentifikation – Kreuzesmystik und Heilsparadigma – Leben und Werk Ignacio Ellacurías – Heil und Geschichte – Konkretionen des Heils – Ekklesiologische Implikationen – Aktualität der «gekreuzigten Völker».