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Aneignung der Welt

Heidegger – Gadamer – Fink

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Damir Barbaric

Den gemeinsamen Ausgangspunkt der zum Buch gesammelten sechzehn Vorträge und Aufsätze macht der Versuch aus, das Phänomen der Bewegtheit wesentlich anders zu bestimmen als in der bisherigen philosophischen Tradition. Gelöst vom ontischen Vorurteil, zeigt sich dieses Phänomen in seiner fundamentalen Bedeutung für ein ursprüngliches Bedenken von Zeitlichkeit, Sprache und Freiheit. Der größte Teil des Buches ist der Interpretation der leitenden Themen der Philosophie Heideggers gewidmet (Ge-Stell, Augenblick, Kehre, Sage, Abgrund, Geviert, Weile...), wobei nicht zuletzt auch sein Verhältnis zu den Klassikern der Philosophie Platon und Aristoteles kritisch dargestellt wird. Anschließend wird auf diesem Hintergrund die philosophische Tragweite der hermeneutischen Ontologie Gadamers und der nachmetaphysischen Kosmologie Finks ermessen.
Aus dem Inhalt: Wirbel des Maßlosen – Verlorene Gegenwart – Sein als Sein als Übermacht – Sein als Anwesung – Das produktive Nichts – Das Spiegelspiel – Das Bleiben als Kommen – Geschehen als Übergang – Die Grenze zum Unsagbaren – Hörendes Denken – Kosmologische Differenz – Wende zur Erde.