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Die «wertpapierfreie» Aktie

Eine Analyse der Verkehrsfunktionen der verbrieften Aktie im deutschen Recht sowie eine Synopse des griechischen Rechts der verbrieften Aktie- Zugleich eine rechtsvergleichende Untersuchung zur Gewährleistung der Verkehrsfunktionen im modernen Effekten

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Alexandra Isaakidis

Der Gesetzgeber hat in den letzten Jahren mithilfe des KonTraG, des NaStraG und des UMAG das Aktienrecht modernisiert. Ausgeschöpft ist der Reformbedarf jedoch nicht. Ungelöst bleibt die Problematik, dass seit langem an die Stelle des Aktienwertpapiers elektronische Buchungen in den Depotbüchern der Banken getreten sind. Veräußerung, Erwerb und Nachweis der Aktionärseigenschaft werden jedoch weiterhin papierbezogen konstruiert. Als Stütze für die sachenrechtliche Erfassung des Effektenwesens dient die Globalurkunde. Mit den rechtsdogmatischen Problemen dieser Vorgehensweise setzt sich die Autorin auseinander. In einem ersten Schritt untersucht sie, ob die Globalaktie Wertpapierfunktionen zu gewährleisten vermag. In einem zweiten Schritt analysiert sie die Möglichkeit, das Aktienwertpapier durch eine Eintragung in ein neutrales, zentrales und öffentliches Register zu ersetzen. Dabei wird rechtsvergleichend auf die griechischen Erfahrungen mit der seit 1996 praktizierten zentralen Registrierung der Aktien auf namentlichen Konten der Aktionäre in einem neutralen öffentlichen Register zurückgegriffen. In einem letzten Schritt präsentiert die Autorin eigene Lösungsvorschläge.
Aus dem Inhalt: Wertpapierfunktionen der Globalaktie – Rationalisierung des Effektengiroverkehrs – Zentralregisterlösung – Wertpapierfreies Effektenwesen – Die entmaterialisierte Aktie in Griechenland.