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Strukturelle Analyse verbal-visueller Textkonstitution in der Anzeigenwerbung

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Werner Paul Langer

Die Sprache der Anzeigenwerbung ist bisher oft allein Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen gewesen, ihre Verbindung zum Bild, die in den meisten Fällen gegeben ist, bleibt dagegen weitgehend unberücksichtigt. Dies liegt an der Schwierigkeit, eine Methode der Segmentierung visueller Konstituenten zu finden, die einer Methodik der Linguistik vergleichbar ist. Eine analoge Gliederung nicht-verbaler Texte zu allen Ebenen eines linguistischen Modells erbringt im Hinblick auf Morphologie, Syntax, Semantik Aufschlüsse über die spezifischen Funktionen wortsprachlicher und bildsprachlicher Zeichensysteme in deren Zusammenwirken; das enge semiotische Geflecht, das sich aus der Parallelität beider Zeichensysteme ergibt, kann so in seinem Informationswert strukturell offengelegt werden.
Aus dem Inhalt: U.a. Kommunikations- und zeichentheoretische Bestimmung von Anzeigenwerbung - Zum Prozess der Mythologisierung - Exkurs zur Warenästhetik - Linguistische Analyse verbaler und visueller Textkonstituenten einer Werbeanzeige - Zur Übertragbarkeit des Analyseschemas.