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Ästhetische Radikalisierung

Theorie und Lektüre deutschsprachiger Theatertexte der achtziger Jahre- Tankred Dorst: «Karlos», Rainald Goetz: «Krieg», Heiner Müller: «Bildbeschreibung»

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Martin Buchwaldt

Dieses Buch versucht, Strukturen deutschsprachiger Theatertexte der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts herauszuarbeiten und sie zu den Veränderungen in Wahrnehmung und Bewusstsein in der Bundesrepublik in Beziehung zu setzen. Kennzeichnend ist eine ästhetische Radikalisierung, bei der überkommene Dramenstrukturen experimentell in Frage gestellt werden. Nach der Dominanz politischer Inhalte schiebt sich die Frage nach ästhetischen Voraussetzungen theatraler Praxis in den Vordergrund. Den Hintergrund bilden eine Neubewertung des Subjektbegriffs und die Ästhetisierungen in der Mediengesellschaft. Die Ergebnisse werden zu einer literaturgeschichtlichen Betrachtung zum Volksstück und zur Lektüre der Theatertexte Karlos (Dorst), Krieg (Goetz) und Bildbeschreibung (Müller) genutzt.
Aus dem Inhalt: Verabschiedungen: Stop making sense - Abschied von Dramenformen – Neuorientierungen: Von semantischen Zeichen zu neuen Ansatzpunkten für Theatralität - Die Frage nach dem Subjekt - Ästhetisierungen – Lektüren: Das Volksstück - Dorst: Karlos - Goetz: Krieg - Müller: Bildbeschreibung – Ausblick.