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Zur Bedeutung von Remigranten für Innovationsprozesse in China

Eine theoretische und empirische Analyse

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Claudia M. Müller

Seit seiner Öffnung im Jahr 1978 ist China von «brain drain» betroffen: Von den ingesamt 800.000 Chinesen, die bis 2006 zum Studium ins Ausland gingen, sind bisher erst 200.000 zurückgekehrt. Jedoch gehen – angelockt von der wirtschaftlichen Dynamik – in jüngster Zeit immer mehr Personen in ihre Heimat zurück, unter anderem, um dort ein (High-Tech-) Unternehmen zu gründen. Auf Basis von Interviews mit zurückgekehrten Unternehmern in drei High-Tech-Branchen untersucht die Arbeit beispielhaft für den Wirtschaftsraum Shanghai, welche Rolle dieser «reverse brain drain» für Innovationsprozesse spielt. Hierfür werden potenzielle positive Wirkungen von zurückkehrenden Unternehmern mit Hilfe der Literatur zunächst theoretisch beleuchtet. Die Arbeit schließt mit politischen Empfehlungen, die sich vor allem auf eine effektivere Förderung von Rückkehrern beziehen.
Aus dem Inhalt: Anwendung des Konzepts der nationalen und regionalen Innovationssysteme (IS) auf Transformations- und Schwellenländer – Unter Rückgriff auf die Migrations- und Gründungsforschung: theoretische Analyse der Bedeutung von Migranten und von Gründungen für regionale IS – Erläuterung der verwendeten qualitativ-empirischen Methodik – Analyse des nationalen IS Chinas und des regionalen IS Shanghais – Empirische Analyse der Rolle von chinesischen Remigrantengründern für das regionale IS Shanghais.