Show Less
Restricted access

Rechtsdogmatische und rechtspolitische Probleme des § 14 Abs. 2 Teilzeit- und Befristungsgesetz

Ein Beitrag zur Auslegung der Tatbestandsvoraussetzungen des § 14 Abs. 2 TzBfG sowie zur Entwicklung des Rechts der sachgrundlosen Befristungen unter Berücksichtigung der gesetzlichen Neuerungen durch die Arbeitsmarktreformen der Jahre 2002 und 2003

Series:

Katrin Stoye

Die Befristung von Arbeitsverträgen ist in der Praxis von immer größerer Bedeutung. Gerade die sachgrundlose Befristung gemäß § 14 Abs. 2 Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) wird von Arbeitgebern gern als Instrument der Verlängerung der Probezeit bzw. als Instrument zur Umgehung des Kündigungsschutzes genutzt. Auch für gesetzgeberische Aktivitäten zur Belebung des Arbeitsmarktes ist das Befristungsrecht seit Jahren eine «bevorzugte Baustelle». Die Arbeit trägt der zunehmenden Bedeutung der sachgrundlosen Befristung von Arbeitsverträgen Rechnung und befasst sich umfassend mit sämtlichen damit im Zusammenhang stehenden rechtsdogmatischen Fragen sowie den rechtspolitischen Reformbestrebungen. Sie soll insbesondere für die aktuellen Diskussionen Denkanstöße geben und ungeeigneten Neuregelungen vorbeugen.
Aus dem Inhalt: Entstehung und Entwicklung der Befristungsregulierung – Inhalt und Bedeutung des § 14 Abs. 2 TzBfG – Vergleich mit den Vorgängerregelungen: § 1 BeschFG 1985, § 1 BeschFG 1996 – Probleme der Regelung des § 14 Abs. 2 S. 2 TzBfG – Anwendungsbereich der Verlängerungsmöglichkeit des § 14 Abs. 2 S. 1 Hs. 2 TzBfG – Die Zukunft des § 14 Abs. 2 S. 2 TzBfG: der Entwurf vom 27. April 2005 und der Koalitionsvertrag vom 11. November 2005.