Show Less
Restricted access

Kognitionsdiagnostische Untersuchungen über das Klassifikationsverhalten

Zur Entwicklung des Testsystems REA

Series:

Wolfram Reulecke

Forderungen nach einer Vereinigung psychologischer Teildisziplinen werden in der Kognitionsforschung zunehmend zur Notwendigkeit: Die Laborpsychologie entwickelt immer komplexere theoretische Konstrukte unter Einbeziehung individueller Unterschiede. Die empirische Überprüfung erfordert den Einsatz entsprechend sophistizierter Diagnoseverfahren. Die psychometrische Forschung hat andererseits Probleme mit der Kontentvalidität.
Ausgehend von kognitionspsychologischen Befunden und Verfahren zum induktiven Denken entwickelt der Verfasser ein Diagnosesystem, das die Registrierung des Denkhandelns unter Erwerbs- und Anwendungsaspekten ermöglicht. Die empirischen Untersuchungen führen zum Vorschlag einer «kognitiven Arbeitsprobe» namens REA («Regeln: Erkennen & Anwenden»).
Aus dem Inhalt: U.a. Zur kognitiven Operation des Abstrahierens - Klassifizieren als Regelanwendung - Die «Splitting-Technik», ein psychodiagnostisches Verfahren - Empirische Validierungsstudien - Das Testsystem «REA».