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Provoziertes Schreiben

Drogen in der deutschsprachigen Literatur seit 1945

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Stephan Resch

Diese Arbeit stellt einen Beitrag zur kritischen Erschließung der deutschsprachigen Drogenliteratur der letzten 60 Jahre dar. Ausgehend von einer kultur- und literaturgeschichtlichen Betrachtung der jeweiligen Drogenklassen werden die interpretierten Texte vor allem danach untersucht, wie die Drogenerfahrung inhaltlich und formal „übersetzt“ wurde und inwieweit es narrativ gelungen ist, eine eigene Sprache für das Erlebnis des Rausches oder der Sucht zu finden. Eine komparatistische Perspektive bildet einen weiteren Schwerpunkt der Arbeit. Hierbei wird untersucht, in welchem Maße deutschsprachige Schriftsteller von der englisch- und französischsprachigen Drogenliteratur beeinflusst wurden, die bereits seit dem 19. Jahrhundert breite kritische und öffentliche Beachtung fand.
Aus dem Inhalt: Literaturgeschichte der Drogen – Rauschmetaphorik – Droge, Set und Setting – Literarische Rauschhaftigkeit, Rauschästhetik – Entwicklung der deutschsprachigen Drogenliteratur seit 1945.