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Konfliktregelung und Mitbestimmung

Aspekte der Einbeziehung verhandlungstheoretischer Ansätze zur Erklärung des Mitbestimmungsprozesses

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Christian Kauer

Die Mitbestimmungsregelung ermöglicht die Handhabung von Konflikten in Betrieb und Unternehmen, wenn sie als normatives Faktum von allen Beteiligten anerkannt wird. In diesem Sinne ist sie konstruktiv verwertbar und kann als Konfliktregelungsmechanismus interpretiert werden. Von entscheidender Bedeutung sind hierbei die prozeduralen Dimensionen der mitbestimmten Institutionen. Hier finden sich institutionelle und personelle Beziehungen, die einer Konfliktregelung bedürfen, wobei speziell die Regelungsform der Verhandlung dominiert. Die Analyse dieser Verhandlungen erfolgt dabei unter Einbeziehung jener Ansätze, wie sie aus den Theorien zur Tarifverhandlung bekannt sind. Dabei gewinnt jener Ansatz Bedeutung, der neben institutionellen auch personelle Beziehungsaspekte des Mitbestimmungsprozesses berücksichtigt.
Aus dem Inhalt: Der Verhandlungsprozess als Konfliktregelungs- mechanismus der Mitbestimmung - Aspekte der Verhandlung im Entscheidungssystem der Mitbestimmung - Mitbestimmung und Collective-Bargaining-Theorien.