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Stil ist überall – aber wie bekomme ich ihn zu fassen?

Akten der Internationalen Tagung an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald vom 18.-20. Mai 2006

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Volker Fuchs and Kerstin Störl

Was ist eigentlich «Stil»? Er begegnet uns überall in der Sprache, die Meinungen über ihn gehen jedoch weit auseinander. Ihn zu definieren ist außerordentlich schwierig, wenn nicht gar unmöglich, denn die Kategorie «Stil» ist dem Wesen nach variabel. Wie kann man «Stil» dennoch fassen? Philologen verschiedener Disziplinen suchten auf der Greifswalder Stil-Tagung (2006) nach Antworten und stellten viele Anregungen zur Diskussion. Ihre Erkenntnisse, in den 21 Beiträgen dieses Tagungsbandes vereint, bestätigen trotz der Unterschiedlichkeit des Herangehens und der untersuchten Stilphänomene das enorme Leistungsspektrum dieser Kategorie. Der Band eröffnet zugleich die Reihe «Stil: Kreativität – Variation – Komparation», ein Forum für unterschiedlichste Betrachtungen zur Stilproblematik.
Aus dem Inhalt: Jürgen Schiewe: Stilistik und Sprachkritik. Historische und gegenwärtige Positionen – Reinhard Bach: Stilkonzepte im Epochenumbruch: Zwischen Sprachphilosophie der Aufklärung und Kunstverständnis der Romantik – Renate Schlüter: « Le style, c’est moi » - Der Stilbegriff zwischen normativer Poetik und Genieästhetik – Stefanie Petzold: Stilvariationen des Symbolismus – Klaus Hunnius: Grammatik und Stilistik. Zu Ursprung und Rezeption der Stilistikkonzeption von Charles Bally – Gerd Wotjak: Wie den Textsortenkonventionen auf die Schliche kommen? – Silke Jahr: Der gefühlsbesetzte Stil in sachbezogenen Texten – Sonja Kleinke: Zur sprachlichen Gestaltung deutscher und englischer Diskussionsbeiträge in den öffentlichen Internetforen BBC-TALK und SPIEGEL ONLINE – Nadine Rentel: Stilphänomene in der Textsorte «Wissenschaftlicher Artikel» im interlingualen Vergleich Französisch - Italienisch: Ergebnisse einer empirischen Untersuchung – Joaquín Garrido: Style in news discourse and text: A contrastive analysis of immigration news in English and Spanish – Christian Schmitt: Zur Instrumentalisierung kindersprachlicher Varietäten für Erwachsene – Nadine Borowicki: Interkulturelle Aspekte des Stils in den Text-Bild-Beziehungen in der Zeitschriftenwerbung – Albert Hudlett : Le style polyphonique, fruit du contact des langues dans l’espace transfrontalier du Rhin supérieur. Illustration : littérature et langue quotidienne – David William Jean-François Burmeister: Sprachstil und Varietäten in Mauritius. Zwischen Norm und Stil – Gerda Haßler: Tropen als Stilmittel: Kognitive Erklärung und pragmatische Funktionen – Kerstin Störl: Poetische Hieroglyphen als Stilmittel. Die Diskrepanz von Simultaneität und Sukzessivität beim sprachlichen Ausdruck von Gedanken und Gefühlen. Mit Beispielen aus romanischen Sprachen – Volker Fuchs: Paraphrasierung: Die Periphrase als Stilmittel – Peter Handler: Stilphänomene in der Wortbildung. Ein Überblick für das Französische – Isabel Gil: El siglo de las abreviaciones: Los libros de estilo y la norma ante su invasión – Hugues Picavez : Un aspect du style de Pascal : L’emploi des verbes savoir et connaître dans les Pensées – Beata Kędzia-Klebeko : Les ateliers littéraires comme lieu de travail du style de l’expression écrite chez les étudiants en Philologie Romane.