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Die Entstehungsgeschichte des Familiengesetzbuches der DDR von 1965

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Petra Fischer-Langosch

Gegenstand der Arbeit ist die erstmalige umfassende Darstellung der Entstehungsgeschichte des Familiengesetzbuches (FGB) der DDR. Die Arbeit beginnt mit einer Darstellung des Ehegesetzes von 1938/1946, behandelt die einzelnen Entwicklungsphasen und endet mit der Verabschiedung des Gesetzes am 20.12.1965. Dabei wurde jeweils der entwicklungsgeschichtliche und allgemeinpolitische Hintergrund mitberücksichtigt. Am Ende jedes Abschnitts wurde ein Vergleich zu den Entwicklungen des Familienrechts in der Bundesrepublik Deutschland gezogen. Als wesentliche Quellen dienen die Originalunterlagen des ehemaligen Ministeriums der Justiz, die im Bundesarchiv in Berlin-Lichterfelde archiviert sind. Des Weiteren wurden Unterlagen des Obersten Gerichts, der Abteilung für Staats- und Rechtsfragen beim ZK der SED, der Volkskammer, des DFD sowie des FDGB ausgewertet.
Aus dem Inhalt: Ehegesetz von 1946 – Verfassung der DDR vom 07.10.1949 – Richterrecht – Gesetz über den Mutter- und Kinderschutz und die Rechte der Frau vom 27.09.1950 – Entwurf eines Gesetzes zur Neuordnung des Familienrechts von 1950 – FGB-Entwurf von 1954 – Verordnung über Eheschließung und Eheauflösung vom 24.11.1955 – Wiederaufnahme der Arbeiten an einem FGB-Entwurf 1957 – Bildung einer neuen Grundkommission 1964 – Bildung von Unterkommissionen – Öffentliche Diskussion des Entwurfs – Verabschiedung des FGB 1965.