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Soziale Benachteiligung und Gesundheitsverhalten

Eine Fallstudie zur schichtenspezifischen Nichtinanspruchnahme von Gesundheitsleistungen

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Lothar Klaes

Strukturelle, in aller Regel kumulativ auftretende soziale Benachteiligungen behindern eine nach verschiedenen Kriterien bemessene adäquate Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen in unteren Sozialschichten. Insofern kann von schichtenspezifischer Ungleichheit im Gesundheitswesen gesprochen werden. Gesundheitspolitische Interventionen müssen dort ansetzen, wo realistische Optionen der Betroffenen systematisch eingeschränkt werden. Die Vorschläge für solche Interventionen basieren auf quantitativen und qualitativen Erhebungsdaten, die in einem ausgewählten Stadtteil Kölns (Chorweiler) gewonnen wurden.
Aus dem Inhalt: Einflussfaktoren auf das Gesundheitsverhalten - Gründe für die Nichtinanspruchnahme von Gesundheitsleistungen - Varianten der (Nicht-)Inanspruchnahme - Ansatzpunkte für gesundheitspolitische Interventionen.