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Gewerkschaftspluralismus im Betrieb

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Jan Botterweck

Die Tariflandschaft der Bundesrepublik befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Ein Ausdruck dessen ist die zunehmende Konkurrenz unterschiedlicher Gewerkschaften innerhalb derselben Betriebe. Der Autor zeichnet die verschiedenen Erscheinungsformen dieses wachsenden betrieblichen Gewerkschaftspluralismus nach und analysiert sie jeweils auf der Grundlage des geltenden Arbeitsrechts. Er kommt dabei zu dem Ergebnis, dass ein Gewerkschaftspluralismus im Betrieb nicht nur den verfassungsrechtlichen Vorgaben der Tarifautonomie entspricht, sondern vielmehr bislang wenig beachtete Möglichkeiten zur zeitgemäßen Fortentwicklung der Arbeitnehmervertretung in der betrieblichen Praxis beinhaltet.
Aus dem Inhalt: Verfassungsrechtliche Grundlagen und Schranken eines Koalitionspluralismus – Tarifpluralität und Gewerkschaftspluralismus – Anforderungen an den Gewerkschaftsbegriff – Einzelne Rechtsverhältnisse des Gewerkschaftspluralismus – Probleme der Gewerkschaftskonkurrenz und Gewerkschaftskooperation – Rechtliche Handlungsspielräume von Arbeitgeber und Betriebsrat gegenüber mehreren Gewerkschaften im Betrieb.