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Moderne, Postmoderne – und was noch?

Akten der Tagung in Oslo, 25–26. November 2004

Series:

Ivar Sagmo

Dieser Band enthält die Akten eines in Oslo im Herbst 2004 gehaltenen Kolloquiums zum Thema Moderne, Postmoderne – und was noch?, an dem norwegische und Kieler Germanisten teilnahmen. Er vereint Beiträge zu Grundsatzfragen der literarischen Postmoderne, insbesondere dazu, ob es sich bei der Postmoderne um eine Epochenbezeichnung oder um Merkmale eines bestimmten Textkorpus handelt. Anhand von Einzelwerken werden spezifische Merkmale der Postmoderne herausgearbeitet.
Aus dem Inhalt: Christer Petersen: Von der Moderne zur Postmoderne: Aspekte des Epochenwandels – Sissel Lægreid: «...mit Ironie, ohne Unschuld». Rückblick auf die Moderne/Postmoderne – Michael Grote: Etikettenschwindel. Die «Postmoderne» und die «Avantgarden» – Bernd Neumann: Die Postmoderne im Höhenrausch, oder: Derrida und Franz Kafkas Vor dem Gesetz – Michael Schmidt: Unwort, orphisch. «Dilettantismus» als «Ursprung des Denkens» bei Friedrich Dürrenmatt – Birger Solheim: «:??Woher dieses gespenstische Vergessen». Zur Wiederbelebung moderner und postmoderner Schreibstrategien im Werk von Reinhard Jirgl – Helge Jordheim: Versuche zu einer Zeithermeneutik der Moderne und der Postmoderne: die Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen in Grass‘ Im Krebsgang und Wolfs Leibhaftig – Lars Korten: Gibt es eine postmoderne Novellistik? Anmerkungen zu Texten von Martin Walser, Christoph Hein, Günter Grass und Uwe Timm – Christoph Jürgensen: Ich sind auch andere. Zur Pluralisierung des Selbst in der Erzählprosa von Alban Nikolai Herbst – Daniela Lander: Die letzte Welt zu Ende erzählt: vom Status mündlichen Erzählens bei Christoph Ransmayr im Kontext der Postmoderne-Diskussion – Albert Meier: Realismus abstrakter Art. Rainald Goetz’ transironische Poetik – Beatrice Sandberg: Moderne, Postmoderne - und was weiter?