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Design und Designer zwischen Tradition und Utopie

Ausbildungsprobleme der Fachhochschulen für Design systematisch und historisch gesehen

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Rudolf Kossolapow

Graphik-Design, von dem jeder glaubt, zu wissen was es ist, unterliegt über die Designerausbildung gesellschaftlichen und ideologischen Veränderungen. Damit ändern sich auch die Ausdrucksformen designbezogener Tätigkeiten. Die Arbeit versucht historisch und systematisch gerade auch im Hinblick auf die Verantwortlichkeit des Designers - Werbung, Massenmedien, neue Technologien - ein Beziehungsgefüge aufzuzeigen, wobei gleichzeitig mit einer offenen Zukunftsperspektive im Sinne der Vielfalt postmoderner Ästhetik gerechnet wird. Die Designentwicklung muss in ihrem Verhältnis von Kunst, Technik und Wissenschaft neu bestimmt werden, vor allem auch im Hinblick auf den Adressaten, der nicht einfach von einer Warenästhetik manipuliert, sondern künftig als ernstzunehmender Partner in seinem Bedürfnis nach alternativen Lebensformen berücksichtigt werden soll.
Aus dem Inhalt: Im Zeitalter computergestützter Designlösungs- prozessen, genügt eine rein absatzorientierte Designerqualifikation nicht mehr, erforderlich ist vielmehr der verantwortliche Vermittler zwischen der visuellen Kultur gesellschaftlicher Gruppen in kommunikationsfördernder Absicht.