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Vermögensrechtliche Ansprüche der Minderheitsaktionäre beim Squeeze-out und bei der Übernahme

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Mathias Korsten

Mit den §§ 327a ff. AktG und dem WpÜG sind zum 01.01.2002 erstmals in Deutschland Vorschriften zum Squeeze-out und für Unternehmensübernahmen gesetzlich normiert worden. Insbesondere beim Squeeze-out ist für Minderheitsaktionäre von entscheidender Bedeutung, dass sie eine angemessene Barabfindung für den Verlust ihrer Aktien erhalten. In diesem Buch wird aufgezeigt, dass im Rahmen eines Squeeze-out-Verfahrens nicht allein auf den objektiven Wert der Aktien abgestellt werden kann, sondern auch subjektive Interessen der Minderheitsaktionäre Berücksichtigung finden müssen. Bei der Bemessung der Gegenleistung bei Übernahmen liegt der Sachverhalt hingegen grundlegend anders: Den Aktionären als Angebotsempfängern wird hier gerade ein Wahlrecht eingeräumt, ob sie in der Gesellschaft verbleiben oder ob sie das Angebot akzeptieren und ihre Gesellschafterstellung verlieren.
Aus dem Inhalt: Ausschluss der Minderheitsaktionäre als schwerwiegendster Eingriff in die Rechte der Minderheitsaktionäre – Mangelnde Rechtfertigung bei der alleinigen Abstellung auf den objektiven Wert der Aktien – Anderer Sachverhalt bei Übernahmekonstellationen: Wahlrecht der Aktionäre – Annahme einer Gegenleistung bei gleichzeitigem Ausscheiden aus der Gesellschaft oder Verbleib in der AG bei veränderter Aktionärsstruktur.