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Führung in der europäischen Integration: Zum Spannungsverhältnis von Macht und Gemeinschaft

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Katrin Winter

Die europäische Integration ist nicht nur auf sachpolitische Zwecke ausgerichtet, sondern wurde von Beginn an auch unter machtpolitischen Motiven betrieben. Dabei können die großen Mitgliedstaaten ihre Interessen besser durchsetzen als die kleineren und in gewissem Maße «Führung» ausüben. Diese Arbeit untersucht, zu welchem Ziel, wie und gegen wen die Großen ihr Machtpotential im europäischen Rahmen eingesetzt haben. Dazu werden Situationen in den 1960er, 1970er und Anfang der 1990er Jahre betrachtet, bei denen jeweils die grundlegende Ausrichtung der Gemeinschaft zur Debatte stand.
Aus dem Inhalt: Theoretische Überlegungen zu Führung und Integration aus realistischer Perspektive – Empirische Fallstudien: Die Fouchet-Pläne 1961/62 – Die Etablierung des Europäischen Rates 1974 – Die Gründung der Wirtschafts- und Währungsunion 1991 – Die Gründung der Politischen Union 1991.