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Darlegungs- und Beweiserleichterungen für Mobbingbetroffene

Möglichkeiten und Grenzen

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Antje Raschka

Das gesellschaftliche Phänomen «Mobbing am Arbeitsplatz» ist in den letzten Jahren zunehmend in das Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt. Auch Rechtsprechung und Rechtswissenschaft diskutieren leidenschaftlich über die rechtlichen Konsequenzen von Mobbing. Gleichwohl tut sich die Praxis überwiegend schwer mit der rechtlichen Bewältigung dieses Problems. Schwierigkeiten bereitet nicht nur die Abgrenzung zu noch üblichen, rechtlich erlaubten Verhaltensweisen. Kernproblem ist die schwierige Darlegungs- und Beweislage der Betroffenen. Diesem Problemkreis widmet sich dieses Buch und untersucht die Frage, ob und wie Mobbingbetroffenen bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche Erleichterungen beim Darlegen und Beweisen zugebilligt werden können. Mit Hilfe einer streng dogmatischen und methodischen Vorgehensweise zeigt die Autorin auf, dass unter Beachtung der gesetzgeberischen Wertungen und gesetzlichen Grundstrukturen ein Abweichen vom gesetzlichen «Normalfall» des Darlegens und Beweisens für Mobbingbetroffene nur bedingt möglich ist.
Aus dem Inhalt: Begriff «Mobbing» – Erörterung materiellrechtlicher Grundlagen des Mobbings – Darlegungs- und Beweisproblematik – Gerichtliche Ermittlungspflichten – Willkürlicher Sachvortrag/Ausforschungsbeweis – Senkung des Substantiierungsmaßstabs – Aufklärungspflichten der Gegenpartei – Anscheins- und Indizienbeweis – Beweismaßsenkung – Parteivernehmung – Darlegungs- und Beweislastumkehr – Heimliche Ton- und Videoaufzeichnungen.