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Funktionalität beim Menschen

Ein konstruktiv-systematischer Überblick

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Andreas Bruck

Mit der Infragestellung des Forschungsansatzes Funktionalismus in den empirischen Wissenschaften vom Menschen wurde auch versucht, sein zentrales Modell zur Erfassung menschlicher Existenz, das Konzept der Funktion, zu vermeiden. Die Untersuchung zeigt, dass dies zu Unrecht geschah: Die Beziehungsart Funktionalität erweist sich als grundlegendes und deshalb nicht einfach wegdiskutierbares Realitätsprinzip, da alle menschlichen Eigenschaften (Atmen, Zufriedensein, Leben usw.) Funktionserfordernisse haben, die nur durch die Funktionen jeweils spezifischer Tatsachen erfüllbar sind. Im einzelnen werden mittels des Verfahrens der Theorie- und Begriffsbildung im Form-Fall-Dialog auf der Basis einer systematischen Theorie erzeugenden Untersuchens analysiert: Die Bau- und Beschaffenheitsmerkmale von Funktionssachverhalten, die sich daraus ergebenden Erforschungsprobleme und über sie möglichen Erkenntnisleistungen sowie die Prinzipien und Verfahren zu ihrer Lösung bzw. Erbringung. Das Ergebnis ist ein handbuchartiger Überblick über die Ontik, Epistemik und Methodik von bzw. für Funktionalität beim Menschen in begrifflich und terminologisch eindeutiger und systematischer Weise.
Aus dem Inhalt: Das Funktionsproblem - Theorie- und Begriffsbildung als Mittel zu seiner Lösung - Das Prinzip Funktionalität - Die Dimensionen von Funktionalität - Funktionale Beziehungen - Funktionsprozesse - Funktionsdiagnostik: Probleme, Leistungen, Methodik - Theorie wissenschaftlichen Untersuchens.