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Die Adoption Minderjähriger im internationalen Kindschaftsrecht Usbekistans und Deutschlands

Eine vergleichende Analyse unter Berücksichtigung völkerrechtlicher Quellen

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Farid R. Zakirov

Viele ausländische Kinder werden in den EU-Ländern, insbesondere auch in Deutschland, adoptiert. Das Thema der internationalen Adoption und damit ihre Problematik im internationalen Privatrecht werden immer bedeutungsvoller. Usbekistan ist als «Land der Jugend» bezeichnet worden. Die Kinder machen nahezu 50% der Bevölkerung Usbekistans aus. Die Behandlung und vergleichende Analyse der einzelnen mit der grenzüberschreitenden Adoption verbundenen Institute des usbekischen und deutschen autonomen internationalen Privatrechts dient der Vorbereitung von Vorschlägen zur Verbesserung der Sicherstellung der Kinderrechte in Bezug auf internationale Adoption. Ferner kommt in diesem Zusammenhang auch die Vorbereitung eines Vorschlages zur neuen möglichen Formulierung des widersprüchlichen Art. 237 FamGB in Betracht. Die Tendenz zeigt, dass Usbekistan eher als ein Herkunftsland von adoptierbaren Kindern angesehen werden kann. Da die Kindesinteressen bei internationalen Adoptionen umfassend zu berücksichtigen sind, gehört die Problematik der grenzüberschreitenden Adoption zu den bearbeitungsbedürftigen Fragen in der gegenwärtigen Rechtsentwicklung Usbekistans.
Aus dem Inhalt: Völkerrechtliche Quellen der Adoption – Anzuwendendes Recht bei grenzüberschreitenden Adoptionen – Ordre public und spezielle ordre public-Klauseln bei grenzüberschreitenden Adoptionen – Überblick über das usbekische Adoptionsrecht – Vorschläge zur Verbesserung der Realisierung der Kinderrechte in Bezug auf die internationale Adoption.