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Herausforderungen und Möglichkeiten nationaler und supranationaler Rentenpolitik nach der EU-Osterweiterung

Eine intergenerationelle Analyse anhand des deutschen und polnischen Systems

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Claudius Kobel

Die EU-Osterweiterung führt zu verstärkter Mobilität. Dies hat auch Auswirkungen auf nationale Rentensysteme. Vor diesem Hintergrund untersucht diese Arbeit, ob Rentensysteme in der erweiterten EU unter intergenerationellem Wettbewerbsdruck stehen, welche wohlfahrtsökonomischen Auswirkungen ein Wettbewerb zwischen Rentensystemen haben könnte, und ob es allokativ sinnvoll wäre, mit einer EU-Rentenpolitik einzuschreiten. Als Beispiel dienen das ursprüngliche leistungsorientierte deutsche Umlagesystem und das beitragsorientierte polnische Rentensystem, das eine starke Kapitaldeckung aufweist. Bei beitragsorientierten Systemen würde man Allokationseffizienz durch eine Koordinierung oder Harmonisierung schnell erreichen, bei Leistungsorientierung führt hingegen nur eine Koordinierung umgehend dazu. Der institutionelle Wettbewerb führt in beiden Fällen zu Beitragssätzen von jeweils Null und somit ebenfalls zu Allokationseffizienz.
Aus dem Inhalt: Rentenpolitik – Faktormobilität – Institutioneller Wettbewerb – Intergenerationeller Wettbewerb – Europäische Wirtschaftspolitik – EU-Osterweiterung.