Show Less
Restricted access

Städtische Finanzwirtschaft am Übergang vom Mittelalter zur Frühen Neuzeit

Series:

Harm von Seggern, Gerhard Fouquet and Hans-Jörg Gilomen

Der Band vereinigt die Vorträge, die auf der gleichnamigen Sektion des 45. Historikertages vom 14.-17. September 2004 in Kiel gehalten wurden, und die durch einige Beiträge ergänzt werden. Gemeinsamer Gegenstand ist die Frage, ob und wie sich die Tatsache, dass die spätmittelalterlichen Städte in wirtschaftlicher Hinsicht mit dem näheren und ferneren Umland eng verbunden waren, auf die städtischen Finanzen auswirkte. Untersucht wird dies anhand des Rentenverkaufs, der Einführung neuer Steuern, der Abwicklung des Zahlungsverkehrs und der Organisation von Kriegszügen. Als gemeinsames Ergebnis lässt sich festhalten, dass die Kommunikation zwischen den Städten und mit dem Umland erstaunlich gut funktionierte.
Aus dem Inhalt: Harm v. Seggern: Zum Raumbezug der städtischen Finanzwirtschaft im Spätmittelalter. Einleitende Überlegungen – Hans-Jörg Gilomen: Raum und Kommunikation, zwei Kategorien in der Erforschung des städtischen Haushaltswesens vom Spätmittelalter zur frühen Neuzeit – Niklaus Bartlome: Von der Stadt zum Territorium. Die Finanzen Berns im Übergang vom Spätmittelalter zur Frühen Neuzeit – Oliver Landolt: Die Einführung neuer Steuermodelle als innovative Maßnahme zur Sanierung kommunaler Finanzhaushalte im Spätmittelalter. Beispiele aus dem oberdeutschen und schweizerischen Raum – Harm v. Seggern: Der Neusser Krieg und die Stadtfinanzen Leidens – Bernd Fuhrmann: Der rat aber war zu rat mer ewigs gelts zu verkauffen - Das kommunale Kreditwesen Nürnbergs im 15. Jahrhundert – Gabriel Zeilinger: Kleine Reichsstadt - großer Krieg. Der süddeutsche Städtekrieg 1449/50 im Spiegel der Windsheimer Stadtrechnungen – Michael Rothmann: Gemeiner Nutzen auf Kredit. Der Frankfurter Rentenmarkt und sein Einzugsgebiet im Spätmittelalter – Hendrik Mäkeler: Zwischen Privatgeschäft und öffentlichem Haushalt. Die Ratsgeschäfte des Speyerer Druckherrn Peter Drach d.M.