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Die Bedeutung des sprachlichen und nichtsprachlichen Ausdrucks in ästhetischen Prozessen

Ein kritischer Entwurf anhand von G. Ottos Didaktik der ästhetischen Erziehung

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Eleonore Jain

Die Kunstdidaktik von G. Otto weist der Sprache eine vorrangige Stellung in der ästhetischen Erziehung zu. Die vorliegende Untersuchung weist nach, dass eine «Versprachlichung» ästhetischer Phänomene mit dem Ziele einer Politisierung ästhetischer Inhalte den Anforderungen der ästhetischen Erziehung nicht gerecht werden kann. Sprache ist zwar als eines der Phänomene ästhetischer Erziehung und der ästhetischen Kommunikation zu betrachten, doch wird gezeigt, dass die Begegnung mit ästhetischen Phänomenen in der theoretischen und praktischen Auseinandersetzung selber bereits Bildungsfunktion besitzt und nicht als Medium zu einer ideologisch bestimmten Erziehung werden darf.
Aus dem Inhalt: Darstellung des Phänomens Kommunikation als zwischenmenschliches Geschehen - Die Theorie von G. Otto und seine Einschätzung des sprachlichen Verhaltens in der ästhetischen Kommunikation - Nichtsprachliches Verhalten auf dem Hintergrund philosophischer Theoriebildung - Ästhetische Erfahrung unter dem Aspekt verbaler und nonverbaler Erkenntnisprozesse - Darstellung und Begründung eines Ansatzes als Gegenthese zum Konzept von G. Otto.