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Kooperation von Sozialverwaltung und Organisationen des Dritten Sektors

Verantwortungsteilung zwischen Staat und Gesellschaft am Beispiel der ambulanten sozialen Arbeit in Berlin und Hamburg

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Petra Follmar-Otto

Der Band betrachtet Kooperationsverhältnisse zwischen Organisationen des Dritten Sektors und Sozialverwaltung in der ambulanten sozialen Arbeit als Anwendungsfälle der Verantwortungsteilung zwischen Staat und Gesellschaft. Zwei Praxisbeispiele (die Beleihung der Wohlfahrtsverbände zur Zuwendungsvergabe in Berlin und die Veränderungen in der Zuwendungsfinanzierung in Hamburg) werden als Rechts- und Steuerungsverhältnisse analysiert: Wie ist die Verantwortungsteilung tatsächlich und rechtlich ausgestaltet? Wie wird das rechtlich geforderte Maß staatlicher Rahmensteuerung gesichert? Wird das Ziel erreicht, spezifische Fähigkeiten der gesellschaftlichen Akteure nachhaltig zu nutzen? Dabei werden Erkenntnisse der Staats- und Verwaltungswissenschaft und der Dritte-Sektor-Forschung aufgenommen.
Aus dem Inhalt: Rechtliche, historische und politische Rahmenbedingungen der Kooperation von Sozialverwaltung und Drittem Sektor in Deutschland: Rechtlicher Bezugsrahmen - Dritte-Sektor-Forschung - Gewandeltes Staatsverständnis - New Public Management – Mediatisierung der Zuwendungsverwaltung in Berlin: Zuwendungsmittlungsverträge - Einschaltung der Verbände unter dem Demokratieprinzip - Rollenwandel und Auswirkungen auf Kooperationsverhältnis – Veränderungen der Zuwendungsfinanzierung ambulanter sozialer Leistungen in Hamburg im Zuge des New Public Management: Veränderungen in Zuwendungsrecht und -praxis - Bekanntgabeverfahren - Kooperationsvereinbarungen.