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Weibliche Führungskräfte – die Ausnahme im Management

Eine empirische Untersuchung zur Unterrepräsentanz von Frauen im Management in Großunternehmen in Deutschland

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Barbara Schneider

Das in den letzten Jahrzehnten stark gestiegene Qualifikationsniveau (potentieller) weiblicher Führungsnachwuchskräfte – nachweisbar z.B. in entsprechenden Akademikeranteilen von Frauen – hat bisher nicht zu einer Erhöhung des traditionell geringen Frauenanteils in Managementpositionen der Wirtschaft geführt. Dies gilt insbesondere für das Top-Management von Großunternehmen, obwohl zuletzt gerade dort in erheblichem Umfang Frauenförderungsprogramme durchgeführt wurden. Diese Arbeit geht den möglichen Ursachen nach. Zentrum der Untersuchung ist eine empirische Studie: Es wurden männliche und weibliche Führungskräfte sowohl des unteren und mittleren als auch des oberen Managements befragt, wobei der Fokus auf deutschen Großunternehmen lag. 94 Managerinnen und 70 Manager aus mehreren DAX-Unternehmen haben an der Befragung teilgenommen. Die geschlechtervergleichende Studie liefert aufgrund des neuartigen, um wesentliche Elemente erweiterten Untersuchungsdesigns und der großen Stichprobe einen bedeutenden neuen Beitrag zur Führungsforschung.
Aus dem Inhalt: Welche zentralen Karrierehindernisse sehen Führungskräfte für Frauen im Management? – Welche strategischen Erfolgsfaktoren sind für Führungskräfte von Bedeutung? – Frauen, Macht und Mikropolitik – Vereinbarkeit von Führungsposition und familiären Verpflichtungen – Einschätzung der Wirksamkeit verschiedener Frauenfördermaßnahmen – Ausblick auf die Entwicklung des Frauenanteils im Management.