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Orte gesellschaftlichen Lernens

Frauenhäuser in Luxemburg als Aufgabenfeld der katholischen Kirche

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Margarete Ney

Gesellschaftliche Veränderungen werden an ihren schwächsten Gliedern am ehesten wahrgenommen. So wurde auch in Luxemburg die Sorge um in Not geratene Frauen zum Thema sozialer Aktivität. In der Untersuchung wird die Frauenfrage sowohl unter Berücksichtigung der gesellschaftlichen als auch der spezifisch kirchlichen Stellung der Frauen vom 19. bis 21. Jahrhundert aufgegriffen. Leben und Wirken der Paula Bové führen exemplarisch vor Augen, wie und was sich aus einem Frauenhilfsprojekt entwickeln kann. Um Frauen, die in Frauenhäusern Zuflucht suchen, optimal zu schützen, sie zu unterstützen und durch Beratung und konkrete Hilfestellung zu fördern, braucht es ein theoretisches Konzept und transparente Strukturen. Nur so kann ein Frauenhaus für Betroffene und Außenstehende zu einer «unverzichtbaren Orientierungshilfe» (Floßdorf) werden.
Aus dem Inhalt: Katholische Frauenhäuser in Luxemburg – Foyer Paula Bové – Tertiar-Karmelitinnen – Kirchliches Aufgabenfeld – Frauenfrage und Frauenbewegung – Geschichte der Frauenhäuser, Konzeption – Grundwerte sozialpädagogischen Handelns.