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Die deutsche und englische Militärhilfe für das Osmanische Reich 1908-1914

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Matthias Römer

Anfang des 20. Jahrhunderts befanden sich die osmanischen Streitkräfte in einer äußerst schlechten Verfassung. Nach der jungtürkischen Revolution von 1908 beabsichtigten die neuen Machthaber in Konstantinopel ihre Streitkräfte zu modernisieren. Sie wandten sich dafür an Deutschland und England. Die Bemühungen sowohl der deutschen Militärmission als auch der britischen Marinemission hatten jedoch nicht den erhofften vollen Erfolg. Ursachen hierfür waren zum großen Teil Widerstände der Osmanen selbst sowie deren zu hoch gesteckte Erwartungen und Ziele. Gewinner der Reformbestrebungen wurden hauptsächlich deutsche und britische Rüstungsunternehmen, welche die osmanischen Streitkräfte ausrüsteten. Anhand von deutschen und britischen Akten werden hier Einblicke in die Aufgaben und Tätigkeiten der Berater sowie deren Erfolge und Mißerfolge gegeben, ebenso wie in die Bestrebungen des Osmanischen Reiches, sich modernes Kriegsgerät zu beschaffen.
Aus dem Inhalt: Das Osmanische Reich von der jungtürkischen Revolution bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges – Die osmanischen Streitkräfte 1908 – Die personelle Seite der Militärhilfe – Die materielle Seite der Militärhilfe – Vom Ausbruch des Ersten Weltkrieges in Europa bis zum Kriegseintritt des Osmanischen Reiches - das Ringen um die osmanische Neutralität – Die osmanischen Streitkräfte 1914 - die Bilanz der Militärhilfe.