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Protest und Prophetie

Die frühen Dramen von Clifford Odets

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Zu den herausragenden Zeugnissen einer «left culture» in den USA gehören zweifellos die frühen Dramen von Clifford Odets, deren sozialgeschichtlichen Nährboden die Grosse Depression in den dreissiger Jahren bildete. Nach einer breit angelegten sozial- und theatergeschichtlichen Kontextualisierung werden diese Dramen, in denen Odets mit einem durch allegorisch-parabolische Darstellungsmodi versinnbildlichten gesellschaftstheoretischem Bezugssystem arbeitet, in der vorliegenden ersten deutschsprachigen Monographie auf ihre «realistische Valenz» (Dialektik von «Negation» und «Antizipation») hin eingehend untersucht. Im Sinne einer hermeneutisch fundierten materialistischen Realismustheorie wird sowohl nach der Historizität als auch nach der präsentischen Bedeutung der Dramen gefragt.
Aus dem Inhalt: U.a. Theoretischer Referenzrahmen - Mythisierende Deutungsmuster der Red Decade - Proletarisches Theater als Paradigma des politisch-emanzipatorischen Theaters - Sozialgeschichtliches Profil der Great Depression - Agitprop und social play als dominante Typen des «left theatre» - Einzelinterpretation der Dramen - Kontinuität - Diskontinuität im Werk von Odets.