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Unternehmensbewertung zwischen Recht und Markt

Eine rechtsvergleichende Untersuchung und kritische Stellungnahme

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Lysander Markus Heigl

Die Frage nach dem Wert eines Unternehmens wird zum Rechtsproblem, wenn Gerichte über den «gerechten Wert» letztverbindlich zu befinden haben. Hier stellt sich die Frage, welche spezifisch juristischen Grundsätze für die Unternehmensbewertung gelten sollen. Die Arbeit stellt zunächst die vielfältigen, auch neuartigen, betriebswirtschaftlichen Bewertungsmethoden vor und ordnet das Rechtsproblem der Unternehmensbewertung in seinen größeren wirtschaftlichen und juristischen Kontext ein. Sodann erfolgt ein rechtsvergleichender Überblick zum französischen, englischen und US-amerikanischen Recht. Aufbauend auf den gewonnenen Erkenntnissen wird im kritischen Teil der Arbeit insbesondere die Rolle des Börsenkurses behandelt und seine grundsätzliche Eignung als Bewertungsmaßstab auch in Zweifelsfällen ausführlich untersucht. Ferner werden die vielfach unterschätzte rechtliche Bedeutung ausgehandelter Wertverhältnisse in Fusionsfällen dargestellt und die Einsatzmöglichkeiten und Vorzüge der international im Vordringen befindlichen Multiplikatorverfahren erörtert.
Aus dem Inhalt: Unternehmensbewertung – Betriebswirtschaftliche Bewertungsmethoden – Juristische Grundsätze – Squeeze-Out – Börsenkurs – Fusionen – Ausgehandelte Wertverhältnisse – Rechtsvergleich Frankreich/England/USA.