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Das russische föderale Gesetz «Über Investmentfonds»

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Anja Spitzweg

Am 4. Dezember 2001 trat in der Russischen Föderation das föderale Gesetz «Über Investmentfonds» in Kraft. Zum ersten Mal war mit diesem Gesetz eine parlamentsgesetzliche Regelung für Investmentfonds geschaffen worden. Zuvor existierte nur eine Reihe von untergesetzlichen Normen, die nahezu zehn Jahre lang die Tätigkeit von Investmentfonds eher «provisorisch» geregelt hatten und etliche Lücken aufwiesen. Die dadurch erzeugte Rechtsunsicherheit lieferte einen optimalen Nährboden für Spekulanten und trug erheblich zu der lange anhaltenden Verunsicherung der Anleger bei, die in den Jahren nach Inkrafttreten des fföderalen Gesetzes «Über Investmentfonds» endlich überwunden werden konnte. Vor diesem Hintergrund gibt die Untersuchung einen Überblick über die aktuelle Rechtslage in der Russischen Föderation und zieht anhand ausgewählter Regelungen Vergleiche zum deutschen Recht. Zum besseren Verständnis geht sie zuvor noch auf die Entstehung und Entwicklung der ersten russischen Investmentfonds und ihrer rechtlichen Rahmenbedingungen sowie auf die heutige wirtschaftliche Bedeutung der Investmentfonds in Russland ein.
Aus dem Inhalt: Die Entstehung und Entwicklung von Investmentfonds und ihrer rechtlichen Grundlagen innerhalt des Privatisierungsprozesses – Die Entstehungsgeschichte des föderalen Gesetzes «Über Investmentfonds» und seine wirtschaftliche Bedeutung – Anteilsinvestmentfonds, Aktieninvestmentfonds und ihre Verwaltungsgesellschaften – Anforderungen an Zusammensetzung und Struktur der Aktiva von Anteils- und Aktieninvestmentfonds – Offenlegungspflichten – Kontrolle, Prüfung und Regulierung.