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Ästhetik als Vernunftkritik

Eine Untersuchung zum Begriff des Spiels und der ästhetischen Bildung bei Kant - Schiller - Schopenhauer und Hebbel

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Ralf-Erik Dode

Die vorliegende Arbeit behandelt ein Kernstück der philosophischen Pädagogik, den Zusammenhang zwischen Schönheit, Freiheit und Bildung. An Kant, Schiller, Schopenhauer und Hebbel wird exemplarisch herausgearbeitet, dass und wie Ästhetik als Bildungstheorie von der sie bestimmenden oder doch mitfundierenden Auffassung von der Geschichte und dem Handeln des Menschen in ihr abhängt. Der Spielbegriff erweist sich hierbei als Index eines geschichtlich bedeutsamen Wandels der Freiheits- und Bildungsvorstellungen. An ihm verdeutlicht sich, wie und weshalb die ästhetisch legitimierte Theorie der Bildung der Person und der Gedanke des Fortschritts der Geschichte in einem geschichtsphilosophischen Modell tragischer Subjektvernichtung verlorengeht. Diese Entwicklung des Spielbegriffs von Kant bis Hebbel wird in einem Ausblick bis zur Gegenwart hin fortskizziert.
Aus dem Inhalt: U.a. Der Spiel- und Freiheitsbegriff in der Kritik der Urteilskraft - Ästhetik und Geschichtsphilosophie - Geschichte und Freiheit - Ästhetisches Spiel und Versöhnung - Geschichte und Bildung - Wille und Kunst - «Herodes und Mariamne».