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Die Konstitutionalisierung des Zivilprozessrechts in Spanien und Deutschland vor dem Hintergrund der Europäisierung des Zivilprozessrechts

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Bettina Stade

Gegenstand der Arbeit ist ein Rechtsvergleich zwischen dem spanischen und deutschen Zivilprozessrecht. Beide Länder haben fast zeitgleich zu Beginn des neuen Jahrtausends ihre Prozessordnungen grundlegend reformiert. Der Schwerpunkt des Vergleichs liegt auf der Frage, inwiefern die Reformen in beiden Ländern auf die Verwirklichung prozessualer Menschenrechtsstandards abzielten. Der erste Teil der Arbeit stellt die Zivilprozessordnungen Spaniens und Deutschlands in ihren verfassungsgeschichtlichen Entwicklungszusammenhang seit ihrer Schaffung im ausgehenden 19. Jahrhundert. In diesem Rahmen werden auch die Bedingungen erläutert, die zu einem Prozess der Konstitutionalisierung auf nationaler und europäischer Ebene führen. Der zweite Teil der Arbeit untersucht die Auswirkungen der Konstitutionalisierung auf das deutsche und spanische Zivilprozessrecht vom Zugang zu Gericht bis zur Zwangsvollstreckung.
Aus dem Inhalt: Die Konstitutionalisierung des Zivilprozessrechts in Spanien und Deutschland durch die nationalen Verfassungen und die EMRK – Die Auswirkungen der Konstitutionalisierung auf das deutsche und spanische Zivilprozessrecht – Zugang zu Gericht – Erkenntnisverfahren – Zwangsvollstreckung.